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Da war keine Kraft, um Dinge zu erledigen.
Da war keine Motivation, um Muster zu ändern.

Viel eher waren da alte, ungesunde Gewohnheiten, aus denen ich nicht mehr rausgekommen bin. Und egal, was ich probiert habe, nichts konnte mich daraus retten.

Ich hab mich täglich mehrfach beim scheitern beobachtet. Dabei, wie ich es einfach nicht geschafft habe, irgendwas an dem Korsett zu ändern, das sich seit Anfang des Jahres nach einer Trennung eng um mich geschlungen hat.

Von daher sahen meine to-do-listen in letzter Zeit eher so aus. Ich musste extrem vorsichtig sein, was ich mir für den Tag vornehme, weil ich binnen von Sekunden an meine Überforderungsgrenze gestoßen bin.

Selbst die kleinsten Dinge, waren eine Herausforderung. Ich wusste nicht mehr, wie ich mir Essen vor und zubereite. Was es heißt, mich gesund zu ernähren. Ich wusste nicht mehr, wie ich mir meinen Alltag gestalte, was ich machen wollte.

Alles war irgendwie weg.

Aber das allein wär’ ja nicht schlimm gewesen.

Zusätzlich die Selbstverurteilungen und inneren Ansprüche in mir zu hören allá “Du solltest damit klarkommen”, “Stell dich nicht so an”, “Du weißt doch, wie es funktioniert” “Mach einfach das, was du immer gemacht hast.” waren zu viel.

Aber irgendwas passiert, wenn nichts mehr von dem funktioniert, was früher funktioniert hat. Irgendwas magisches. Irgendwas, was zu dem Zeitpunkt, wenn man drinsteckt, noch nicht greifbar und zu fassen ist.

Man ist in diesem Zustand des “nichts”. Und ich weiß ja nicht, wie es dir geht, aber mir macht dieser Zustand eine heiden Angst.

Ich bin in dieser Zeit mehr als einmal gescheitert. Jeden einzelnen verdammten Tag hab ich mir vorgenommen “okay, und morgen wird anders. Morgen schaffst du es wenigsten eine ungesunde Gewohnheit abzulegen und irgendwas anders zu machen. Es muss gar nichts großes sein, aber hauptsache, du machst irgendwas anders.”

Und ich will gar nicht wissen, wie viele Tage ich mich dabei beobachten musste/durfte, wie ich Tag ein Tag aus immer und immer wieder daran gescheitert bin. Ich hab es einfach nicht gebacken gekriegt, auch nur einen kleinen Hauch an dem zu ändern, was ich ändern wollte.

Mein Mantra war: scheitern + selbstverurteilung, repeat x 100

Bis es dann irgendwann “Klick” gemacht hat.

Wenn ich wirklich was verändern will, dann muss ich mir erst den Weg durch die Selbstverurteilungen durchbahnen, um überhaupt an die Gewohnheitsstruktur ranzukommen.

Dann muss ich erst wieder meinen Weg zurück in meine innere Anteilnahme finden. Mir selbst Mitgefühl, Einfühlungsvermögen und Emphatie schenken und aufzuhören, so fucking hart mit mir selbst zu sein.

Und ja – es hat mich WOCHEN gekostet, bis ich zu diesem Punkt gekommen bin. Und es hat nochmal genauso lange gedauert, bis ich so solide wieder in meiner Selsbtliebe verwurzelt war, dass ich jetzt die Phase erreicht habe, wo ich automatisch wieder zu gesünderen Gewohnheiten greife, einfach weil ich es mir wert bin.

Die gesunden Gewohnheiten kommen ohne Anstrengung und aus einer Leichtigkeit heraus. Was sich vorher wie ein elender Kampf angefühlt hat -ich gegen meine Muster- hat sich verwandelt in Frieden und innere Harmonie.

Was ich dir damit also sagen will:

Es darf dauern.
Und du darfst dich gefangen und Sklavin deiner Muster fühlen, solange wie du eben brauchst und bis du deinen ganz eigenen persönlichen Weg da wieder rausgefunden hast.
Und das Leben darf dich in die Knie zwingen und halleluja – JA darfst du daran scheitern und scheitern und immer wieder scheitern.

Das einzige, was ich dich frage, ist, dabei liebevoll zu bleiben.

Schau dir zu, wie du dich selbst zerfleischst.
Schau dir zu, wie du deinen Selbstwert aufgibst.
Schau dir zu, wie du es einfach nicht schaffst, für dich zu sorgen.

Aber bleib sanft zu dir.

Und wenn dir auch das nicht gelingt, dann schau dir zu, wie du hart zu dir bist. Schau dir zu, wie gemein du zu dir bist und auch da – wenn du bereit bist und das Leben diese Lektion für abgeschlossen hält, dann komm wieder in deine Liebe zurück.

Es ist alles, was du in diesem Leben tun kannst und immer wieder tun wirst.

Du fällst aus der Liebe zu dir selbst raus.
Und du kommst zurück.

Immer.

Gib nicht auf, meine Liebe. Vertrau dir und gib dich den Wellen des Lebens hin, so gut du es eben zum jetzigen Zeitpunkt kannst.

In Liebe zu mir & in Liebe zu dir

Kaiya

Heya! Ich bin Kaiya. Online Business Mama von diesem Baby hier, Coach und so vieles mehr. Alles was ich tue, dient einem Grund: Dich in deinem spirituellen und sexuellem Wachstum zu unterstützen. Ich freu mich, wenn du Teil meiner SISTERHOOD Community wirst oder mein E-Book liest.

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2018-07-01T19:34:35+00:00
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