Was Polyamorie mich gelehrt hat

da draußen gibt es zehntausend interessante frauen.
ich bin eine davon.
du bist eine davon.
wir alle sind eine davon.

ich will interessante menschen kennenlernen.
du willst interessante menschen kennenlernen.
wir alle wollen doch irgendwo interessante menschen kennenlernen.

und doch triggert es mich immer noch gefühlt zu tode (nicht mehr so schlimm, wie früher) wenn jemand, der mir nahe ist und dabei spreche ich gerade über einen bestimmten mann in meinem leben, auch andere frauen interessant findet.

er sie gerne kennenlernen möchte.
ja, manchmal sich auch mit ihnen verabredet und sie einen schönen abend zu zweit verbringen.

um es kurz zu fassen:

stellenweise tut es fucking weh.
dann platzt diese wunde auf nicht genug zu sein.
diese angst vor dem verlassen werden. alleine zu sein.

immer und immer wieder.

mein zeitweises polyamores leben hat mich da ordentlich unterstützt diese wunde langsam aber sicher zu heilen.

jedes mal, wenn diese person von der ich spreche, eine andere interessante person kennengelernt hat, wurde mir von meinem leben eine einladung zugesendet mich mit diesem schmerz, den ich dann meistens gefühlt habe, zu beschäftigen.

und das hab ich gemacht.

und wisst ihr was bei rausgekommen ist?

es gibt keinen grund diesen schmerz zu fühlen.
jap. genau so ist es.

weil diese andere frau – möge sie noch so interessant und schön und älter und weiser und was weiß ich noch sein-

ist keine konkurrenz für mich.

es ist so simpel und einfach. aber diese frau – sie ist schlicht und einfach nicht ich.

ja, sie ist schön.
und interssant.
und wie ich auch schon öfters geschrieben habe: Auch diese Frau ist es wert geliebt zu werden, wie jede andere Frau und jeder Mensch auf diesem Planeten auch.

aber das bin ich auch.
und ich bin auch schön.
und ich bin auch interessant.
und klug. und weise.
und alter ist sowieso sowas von stinkefurzegal.

„admire the beauty of someone else without questioning your own“

„bewundere die schönheit anderer, ohne deine eigene in Frage zu stellen.“

Und um das noch auf mein teilweise offenes Liebesleben auszuweiten:

Fürchte dich nicht, dass andere frauen dich ersetzen können. Dass sie deinen Platz in dem Leben eines anderen einnehmen könnten.

Du bist du.
Und die andere Frau ist die andere Frau.

Du bist unersetzbar.
Die andere Frau ist unersetzbar.

Du bist wunderschön.
Und die andere Frau ist es auch.

Conclusio:

Wir sind alle wunderschön und einzigartig und dürfen uns alle lieb haben  🙂 yippieyayay!

Schau dich gerne noch ein bisschen um und stöbere durch meine Texte. Und falls du auch Gedanken zum Thema Polyamorie hast oder schon erste Erfahrungen gesammelt hast in einer bewussten offenen Beziehung, wär ich dir super dankbar, wenn du mich und andere Lesende an deinen Erfahrungen teilhaben lässt 🙂

Nur das Beste,

Du bist mehr als dein Leid, so viel mehr.

. Nicht die Beziehung ist gerade dafür verantwortlich, dass es mir schlecht geht. Sondern mein Trauma und meine Wunden, die sowieso schon in mir waren. Nicht der Mensch, mit dem ich gerade bin, [...]

2017-06-09T14:21:15+00:00
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