ÜBER MICH2020-02-23T17:05:44+00:00

Über mich 

Über mich 

Als ich angefangen habe, mich mit meiner Sexualität zu beschäftigen, war ich so stumm wie eine Kirchenmaus. Zu viel Scham, Unsicherheit, Versagensängste und ein schwacher Selbstwert standen mir im Weg, um eine erfüllte und lebendige Sexualität zu erleben.

Ich hab mich regelmäßig immer wieder in Situationen wiedergefunden, die mir nicht gut getan haben. Innerlich war oft ein klares “Nein” zu spüren, aber selten hab ich es auch wirklich über die Lippen gebracht. Ich war eingesperrt in alten, antrainierten Verhaltensmustern, die mich gelähmt haben und konnte oftmals keinen Einfluss auf das Geschehen nehmen.

Wenn du dich in diesen Zeilen wiederfindest, dann lass dir eins gesagt sein: Du bist nicht allein.

Wie viele Frauen struggeln jahrelang in den Genuss von einer befreiten Sexualität zu kommen, die ohne den ganzen Haufen an verquerten Glaubenssätzen, Traumata und emotionalen Verletzungen, der Generationen vor uns, auskommt.

Und wir beide wissen, dass es allerhöchste Eisenbahn ist, ein neues Bild zu etablieren, wie Beziehung und Sexualität außerhalb der Box noch gelebt werden kann.

Aber bevor wir uns an’s Eingemachte machen, noch eine Sache vorweg:

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1000 Jahre von unterdrückter Sexualität und patriachalen Strukturen in uns, lassen sich nicht mal eben in einem zweistündigen Tantra-Workshop auflösen.

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Dieser Weg ist ein Lebensweg. Er braucht Zeit, Dedication und verdammt viel Geduld. Ich lade dich ein, ihn achtsam zu gehen, kleine Erfolge groß zu feiern UND gemeinsam mit einer Community den Weg zu beschreiten.

Meine Mission ist es, diesen Weg -wenigstens ein bisschen- für die Söhne und Töchter, die nach uns kommen, zu ebnen.

Mit Liebe, Feingefühl und dem nötigen know-how, was es für eine nachhaltige Transformation und Veränderung in deinem Leben wirklich braucht.

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 EIN PAAR MEINER LIEBSTEN DINGE

P.s: Ein Bild von meiner Mama fehlt.

16 DINGE, DIE DU (NOCH) NICHT ÜBER MICH WEIßT:  

  1. Kurz bevor ich meine Periode bekomme, besteht mein Körper auf 92% Schokolade. Nicht mehr und nicht weniger.
  2. Als ich klein war, hab ich immer dann ein Nickerchen gemacht, wenn ich emotional überlastet war. Schlaf war mein Schutzraum und ist es manchmal immer noch.
  3. In der 8. Klasse hab ich den Feueralarm mit einem Flummi im Flur vor meinem Klassenzimmer ausgelöst. Danach war ich in meiner ganzen Schule unter dem Namen „Die, mit dem Flummi“ bekannt.
  4. Ich bin Einzelkind. Tochter der besten Mama auf der ganzen Welt. Ich wurde von zwei großartigen Frauen aufgezogen. Beide waren mehr mit ihren männlichen Anteilen verbunden und so war es für mich ein wilder Ritt meine Weiblichkeit zu erforschen und überhaupt erstmal zuzulassen.
  5. Ich wollte nie eine Frau sein. Bis zur Mittelstufe bin ich mit Sneakern und Flanellhemden in die Schule gegangen. Die Farbe „pink“ löst bis heute noch vehementen Widerstand in mir aus.
  6. Als ich das erste Mal in einer offenen Beziehung war, war mein kleines Herz zwar völlig überfordert, aber trotzdem hat sich seitdem meine Liebesfähigkeit verhundertfacht. Auch wenn ich offen für Polyamorie und offene Liebeskonzepte bin, finde ich immer wieder eine tiefe Sehnsucht nach Partnerschaft in mir und glaube, dass beide Konzepte sich wunderbar ergänzen und zusammenkommen können.
  7. Nach der Schule bin ich einmal quer durch die Welt. Nein, ich hab mich dort nicht gefunden. Und nein, danach hatte ich immer noch keinen Plan vom Leben.
  8. Das erste Buch, das mich wachgerüttelt hat, war von Erich Fromm “Vom Haben und Sein“
  9. Mit 20 hab ich meinen Vater einen Brief geschickt mit zwei Zeilen: „Ich will dich kennenlernen“ und meiner Adresse. Einen Monat später haben wir uns getroffen.
  10. Seit ich 10 bin, besitze ich keinen Fernseher mehr. Meine Mama und ich machen manchmal Witze, dass das die beste Erziehungsentscheidung war, die sie je getroffen hat. (War es, eindeutig.)
  11. Am lebendigsten fühle ich mich auf Bühnen, wenn ich tanze und wenn ich Frauenkreise in Berlin halte.
  12. Ich wasch seit einem Jahr meine Haare mit Roggenmehl und Apfelweinessig und es ist GENIAL!
  13. Ich liebe die Gedichte von Mary Oliver. Jedes einzelne.
  14. Manchmal rasier ich mir meine Beine nicht. Ich würd gern behaupten, dass es mein ganz persönlicher Beitrag zum Feminismus ist .. meistens handelt es sich aber dann doch nur um einen hohen Grad an Faulheit.
  15. Ich habe TONNENWEISE Arbeit hinter mir, um mich so frei in meiner Sexualität zu fühlen, wie ich es tue. Mein sexuelles Wesen ist tief verankert in meinem Leben und ich tue mein Bestes, mich darum zu kümmern und seinen Bedürfnissen zuzuhören.
  16. Ich bin zutiefst dankbar für mein Leben und den Menschen, denen ich bis dato begegnet bin. Manchmal weiß ich nicht ganz, wie ich hierhin gekommen bin und kann es nicht ganz glauben, aber es fühlt sich so verdammt gut an. Auf das die nächsten Jahre gefüllt sind mit Lebendigkeit, Wahrheit und nichts als Liebe.

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