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sacred living, die Sehnsucht deiner Seele & dein höheres Selbst

Weil das Leben mehr zu bieten hat.

Eins ist mir nach all den Jahren der Suche bewusst geworden: Fast niemand ist wirklich zufrieden mit seiner Ernährung. Geschweige denn mit seinem Sexleben, noch dem aktuellen Kontostand .. Und wir werden nie vollends satt sein, wenn der Hunger nach Leben nicht in uns gestillt ist.

Deswegen stell ich dir genau eine Frage:

WONACH BIST DU WIRKLICH HUNGRIG?

Ich tippe, dass aus neun von zehn Fällen, in denen du zum Essen greifst, du im Grunde genommen gar keinen Hunger hast.

Warum zum Kuckuck bist du dann immernoch am Essen?

Weil es gut schmeckt. Jaja, ich weiß.

Aber es schmeckt leider nicht nur gut, sondern es betäubt unsere Emotionen. Es betäubt unseren Schmerz, ohne den wir nicht weiter kommen, wenn wir es uns nicht erlauben, den Schmerz dahinter zu fühlen.

Mit jedem Bissen überlagern wir den Ruf unserer Seele: Den Ruf nach Leben.

Wonach bist du wirklich hungrig?

Weil ich weiß, dass deine Seele sich hundertpro nach der Weizenpampe und dem weißen Pulver Zeug sehnt. NICHT.

Bei deiner Ernährung geht es um so viel mehr als nur Kohlenhydrate und Proteine.

-Es geht darum, wie du dich selbst siehst und liebst. Du deine Grenzen wertschätzt und auf deinen Körper vertrauen kannst.

Es geht um alte Verhaltensmuster, damals als deine Mutter dir immer ein Stück Schokolade als Belohnung gegeben hast, wenn du etwas besonders gut gemacht hast.

– Es geht um ein veraltetes Selbstbild, das in Frieden verabschiedet werden möchte, damit es nicht mehr länger im Weg deiner Entfaltung steht.

-Es geht um deinen inneren Kritiker. Der, der dir immer sagt, dass du es niemals schaffen wirst und niemals gut genug bist.

Und es geht um radikale Ehrlichkeit:

Entspricht meine derzeitige Ernährung wirklich meiner tiefsten Sehnsucht oder hindert sie mich daran, mein höchstes Selbst der Welt zu zeigen?

Um eine gesunde Beziehung zu deinem Essen aufzubauen, braucht es die Reise nach Innen und die Handlung im Außen. Die Frau und den Mann in dir. Yin und Yang.

Ich liebe Ernährungspläne und Grenzen zu setzen. Aber nichts von alldem hilft mir durch die stürmischen Zeiten von binging und over-eating.

Was wirklich geholfen hat, war: Mitgefühl, einen liebevollen (!) Tritt in den Arsch und radikale Selbstkenntnis.

Und genau das, möchte ich dir mitgeben.

Auf meiner eigenen Reise aus dem Ernährungsdschungel, musste ich die Dinge lernen, die ich jetzt weitergebe:

.

  • 99,9% der Zeit, in der ich denke, dass ich Hunger habe und zum Essen greife, bin ich es nicht.
  • auch wenn es leichter ist Emotionen mit dem nächstbesten Schokoriegel zu betäuben, die kurze Befriedigung führt zu einem Seelenhunger, der nur noch größer wird mit der Zeit
  • Emotionen sind da, um gefühlt zu werden. Sie sind unsere größten Lehrer und Freunde. Sie arbeiten FÜR uns – nicht gegen.
  • Selbstdisziplin und Grenzen zu setzen ist keine Bestrafung, sondern eine Frage der Selbstliebe
  • die Sprache meines Körpers zu verstehen lernen und zu vertrauen, dass er genau weiß, was er braucht und wie viel
  • wieder in Kontakt kommen mit meinem instinktivem Wesen
  • mein Körper als das Zuhause meiner Seele zu wertschätzen und zu verehren
  • Bedürfnisse pingelig genau und mit Klarheit zu kommunizieren: Was ist es, was ich wirklich brauche? Der Snack oder doch eher eine Umarmung?
  • mich nicht mehr länger für meine Bedürfnisse zu schämen (vorallem für die sexuellen Bedürfnisse und die Sehnsucht nach Intimität)
  • dass es mich einen feuchten Dreck angeht, was andere auf ihren Teller legen (oder wie sie ihr Leben leben). Solange ich bei mir bleibe und die Augen auf mich gerichtet halte, geht es mir gut.

und zu guter letzt musste ich lernen, mir ein Leben zu kreiieren, das mich auf allen Ebenen nährt und sättigt. Mit Herz und Verstand und liebevollen, praktischen Systemen.

Und was bringt mich hierher? 

.Ich hab alles versucht. Und mit alles, mein ich wirklich ALLES.

Ich hab versucht mehr Protein zuzufügen, Zucker und Gluten komplett wegzulassen, Sport gemacht, grüne Smoothies getrunken, entgiftet, 3 regelmäßige Mahlzeiten zu mir genommen, Pausen gelassen – Paleo, High-Carb, Low-Carb, rawtill4, clean und was es sonst noch alles gibt und nichts davon hat funktioniert.

“Es kann doch wirklich nicht so schwer sein.”, dachte ich mir jedes Mal, wenn ich wieder den Abgrund vor meinen Füßen gesehen habe.

Ich hab mich wie die dümmste Frau auf Erden gefühlt, emotional und spirituell völlig ausgelaugt und wusste nicht mehr weiter.

Ein paar meiner liebsten Dinge: 

16 Dinge, die du (noch) nicht über mich weißt: 

  1. Kurz bevor ich meine Periode bekomme, besteht mein Körper auf 92% Schokolade. Nicht mehr und nicht weniger.
  2. Als ich klein war, hab ich immer dann ein Nickerchen gemacht, wenn ich emotional überlastet war. Schlaf war mein Schutzraum und ist es manchmal immer noch.
  3. In der 8. Klasse hab ich den Feueralarm mit einem Flummi im Flur vor meinem Klassenzimmer ausgelöst. Danach war ich in meiner ganzen Schule unter dem Namen „Die, mit dem Flummi“ bekannt.
  4. Ich bin Einzelkind. Tochter der besten Mama auf der ganzen Welt. Ich wurde von zwei großartigen Frauen aufgezogen. Da beide sehr verbunden mit ihren männlichen Anteilen waren, war es für mich ein wilder Ritt meine Weiblichkeit zu erforschen und einzuladen.
  5. Ich wollte nie eine Frau sein. Bis zur Mittelstufe bin ich mit Sneakern und Flanellhemden in die Schule gegangen. Die Farbe „pink“ löst bis heute noch vehementen Widerstand in mir aus.
  6. Als ich das erste Mal in einer offenen Beziehung war, hat es die letzten übrig gebliebenen Reste der Mauer um mein Herz gesprengt. Seitdem hat sich meine Liebesfähigkeit verhundertfacht. Auch wenn ich offen für Polyamorie und offene Liebeskonzepte bin, finde ich immer wieder eine tiefe, große Sehnsucht nach Partnerschaft in mir.
  7. Nach der Schule bin ich einmal quer durch die Welt. Nein, ich hab mich dort nicht gefunden. Und nein, danach hatte ich immer noch keinen Plan vom Leben.
  8. Das erste Buch, das mich wachgerüttelt hat, war von Erich Fromm “Vom Haben und Sein“
  9. Mit 20 hab ich meinen Vater einen Brief geschickt mit zwei Zeilen: „Ich will dich kennenlernen“ und meiner Adresse. Einen Monat später haben wir uns getroffen.
  10. Seit ich 10 bin, besitze ich keinen Fernseher mehr. Meine Mama und ich machen manchmal Witze, dass das die beste Erziehungsentscheidung war, die sie je getroffen hat.
  11. Am lebendigsten fühle ich mich auf Bühnen, wenn ich tanze und wenn ich meine Frauenkreise in Berlin halte.
  12. Als ich das erste Mal in Gemeinschaft war, ist in mir ein tiefes „Ahh, hier bin ich richtig. Ich bin angekommen.“ aufgestiegen. Die Vision von Community in meinem Leben ist derzeit meine größte Sehnsucht.
  13. Ich wasch seit einem Jahr meine Haare mit Roggenmehl und Apfelweinessig und es ist GENIAL!
  14. Ich bin stinkfaul, wenn es um’s rasieren geht. Im Winter lass ich gerne mein „Winterfell“ stehen, im Sommer kommt es ab.
  15. Ich habe TONNENWEISE Arbeit hinter mir, um mich so frei in meiner Sexualität zu fühlen, wie ich es tue. Mein sexuelles Wesen ist tief verankert in meinem Leben und ich tue mein Bestes, das es sich bei mir wohl fühlt.
  16. Ich bin zutiefst dankbar für mein Leben und den Menschen, denen ich bis dato begegnet bin. Manchmal weiß ich nicht ganz, wie ich hierhin gekommen bin und kann es nicht ganz realisieren, aber es fühlt sich so verdammt gut an. Auf das die nächsten Jahre gefüllt sind mit Lebendigkeit, Wahrheit und nichts als Liebe.