by Kaiya Morris // 9. Januar 2017

Von Kim zu Kaiya – Wieso, weshalb, warum?

Je nachdem, wie lange du mich schon kennst, bist du entweder verwirrt oder hast keine Ahnung, von was ich spreche.

Einige kennen mich unter einem anderen Namen. Es gab schon viele verdutzte Gesichter, sobald ich mich mit einem anderen Namen vorgestellt habe, als den Namen zu benutzen unter dem ich bekannt bin und unter dem ich das letzte Jahr lang geschrieben habe. Seit einem halben Jahr sind quasi zwei Namen im Umlauf und der Einfachheit halber hab ich mich entschieden, jetzt endgültig den Switch zu machen.

Falls du dich fragst, was meine Beweggründe waren, um meinen Namen zu ändern, kannst du das weiter unten nachlesen.

Jetzt erstmal das Wichtigste, was du wissen solltest und was dich im kommenden Jahr von mir erwartet:

1. Social Media hat gewonnen.

Ich geb es auf. Nicht nur, dass ich eine totale Null bin was Social Media angeht, mir graut es auch vor Instagram und noch mehr Zeit vor dem Laptop verbringen zu müssen. Es ist mir egal, was jeder Online-Business-Guru mir rät. Fakt ist, dass ich so wenig wie möglich Zeit online und auf Social Media Plattformen verbringen möchte. Deswegen habe ich mir vorgenommen meine Fokus vermehrt auf die Newsletter Liste zu setzen. (Sagt die, die noch keinen einzigen Newsletter rausgeschickt hat 😉 )

Das bedeutet für dich, dass die einzig wirklich wahre Möglichkeit mit mir auch längerfristig in Kontakt zu bleiben die ist, das du mir deine E-Mail Adresse anvertraust. Ich versichere dir, dass du nur wertvollen Input von mir bekommst und du jederzeit dich wieder austragen kannst.

Ich selber habe genau zwei Menschen, deren E-Mail ich immer lese. Eine davon ist Heather Plett und egal, was ich von ihr in meinem Postfach bekomme, ich lese es immer. Warum? Weil ich ganz genau weiß, das mich ihre Worte näher zu mir bringen. Sie lassen mich Innehalten und lassen mich mein Herz klarer spüren.

Genau das würde ich mir wünschen, wenn du demnächst eine Email von mir bekommen solltest. Auch weiß ich, dass sich manche Wege nur auf unbestimmte Dauer überschneiden werden, aber ich bin dir sehr dankbar, selbst wenn du nur ein kleines Stück weit mit mir bist.

2. Ich biete kostenlose Coachings an

Vor einer Woche habe ich gleich zwei Anfragen an einem Tag bekommen. Vor ein paar Tagen habe ich dann mein erstes Coaching gegeben. Ich hatte weder etwas angekündigt, noch es wirklich anderweitig promotet. Aber nun ja – jetzt ist es offiziell! Ich biete bis ca. Mitte des Jahres kostenlose Coachings an. 🙂

Wie genau das aussieht?

Wenn du Interesse hast, ist der erste Schritt mir eine E-Mail zu schreiben. Bitte denk daran mit reinzupacken, woran du gerne mit mir arbeiten möchtest und womit du dich zur Zeit beschäftigst.

Themen, bei denen ich dich unterstützen kann, sind:

  • Weiblichkeit neu entdecken
  • Wie du deine Sexualität in einem sicheren Raum erkunden und erforschen kannst
  • Persönlichkeitsentwicklung -> Wo blockierst du dich selber? Wo stehen deine Ängste in deinem Weg? Wo behinderst du dich in deine Größe zu kommen?
  • Ernährungsfragen -> Bist du ständig am Essen und kannst nicht aufhören? Isst du, um Emotionen zu betäuben und weißt nicht, wie du anders mit ihnen umgehen kannst?
  • Deinen eigene Weg zu gehen -> Du stehst vor einer herausfordernden Entscheidung? Karrierewechsel? Arbeit aufgeben? Reisen gehen? Du spürst den Gegenwind von gesellschaftlichen Konventionen und Erwartungen und kannst eine gute Stütze gut gebrauchen? Perfekt. Ich bin für dich da.

Schreib mir einfach und von dort aus sehen wir weiter. Ich freu mich auf deine Anfrage! 🙂

3. Ich bin in Indien

Von Ende Januar bis Mitte März werde ich wieder in Indien sein. Ich mache dort eine Tantra Yoga Lehrer Ausbildung mit und hoffe sehr, dass ich mehr über die Ursprünge des Tantras lernen kann. Meine Ausbildung findet in einem sehr traditionellem Ashram statt und mein inneres Schulkind freut sich wie bolle auf all die neuen Informationen und Hausaufgaben.

Ich habe nicht vor als Yoga Lehrerin anzufangen zu arbeiten. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich vieles damit in Workshops und andere Konzepte (die allerdings noch im entstehen sind) mit einfließen lassen kann. Von daher – ich halte dich auf dem laufenden.

Ich nehm mir auf jeden Fall vor auf meiner Facebook Seite (hier) immer mal wieder Updates zu geben, kann aber nichts versprechen. Ich kenne mich und weiß daher, dass ich gerne einfach nur abtauche und mich ganz auf die Erfahrung einlassen möchte.

4. Was für Inhalte erwarten dich

Wie immer werde ich über das schreiben, was gerade auch präsent in meinem Leben ist.

Nichtsdestotrotz kannst du dich auf die bekannten Themen einstellen: Weiblichkeit, Spiritualität und Sexualität.

In welcher Form und wie oft mich die Muse küsst, kann ich auch nicht vorhersagen, aber ich arbeite an einer gewissen Regelmäßigkeit, evtl. in Form von einem wöchentlichen Newsletter.

Du siehst – so wirklich viel ändert sich nicht.

Warum die Namensänderung?

So – nun zum spannenden Teil:

Bevor ich anfange, möchte ich dich gerne daran teilhaben lassen, dass ich die allererste war, die andere Leute in Grund und Boden dafür verurteilt hat, wenn sie ihren Namen verändert haben. Ich fand es unnötig. Hab nie so ganz verstanden, warum man sowas macht. Und dachte mir, dass es eher ein „vor sich selbst weglaufen ist“ und dass sich diese Personen vor sich selbst verstecken. Somit kann ich dir leichten Herzens sagen, dass es völlig okay ist, falls du gerade irgendwelche Urteile in dir hast oder du Gedanken wie „Was hat die denn ein Problem mit ihrem Namen?“ in deinem Kopf findest.

Für mich dich daran teilhaben zu lassen, ist schwieriger als erwartet. Diese Namensänderung war ein ziemlich langer und innerer Prozess, der mit viel positiver Loslösung, aber auch Chaos im Innenleben verbunden war.

Ich könnte jetzt ganz selbstbewusst tun und dir all die positiven Dinge über den Namenswechsel schreiben, aber das stimmt nicht ganz.

In mir sind immer noch Urteile zu finden und vorallem die eine große Angst: Dass du denken könntest, ich sei nicht mehr echt.

Mein Anspruch an Authentizität und Ehrlichkeit ist so immens hoch, dass ich beinahe den ganzen Namenswechsel, der sich nun schon seit über einem halben Jahr anbahnt, abgebrochen hätte.

Aber wie kommt es? Wann hat es angefangen?

Angefangen hat es irgendwann vor einem Jahr circa.
Es waren Kleinigkeiten, die mir aufgefallen sind. Kleinigkeiten, die andere als Nichtigkeiten bewerten, die für mich aber unübersehbar waren. Dinge, wie, dass ich immer mehr beim Aussprechen meines alten Namens gemerkt habe, dass ich auf keine Resonanz mehr in mir stoße, es sich leer anfühlt und ich keine Verbindung mehr herstellen kann.

Vor einem halben Jahr als ich in Portugal unterwegs war, hab ich dann also einer Freundin davon erzählt. Ich hab ihr erzählt, dass ich mich nicht wirklich traue mich mit der Überlegung meinen Namen zu ändern zu zeigen, der Wunsch aber eigentlich ziemlich groß ist. Kurz und schmerzlos hat sie mich seit diesem Gespräch konsequent nur noch „Kaiya“ genannt. Und immer mehr fing ich an, mich auch mit Kaiya vorzustellen.

Es war aufregend. Es gibt dir einen kleinen Kick, wenn du dir erstmal bewusst wirst, dass du dir rein theoretisch jederzeit aussuchen könntest, wer du sein möchtest. Für mich war es ein Gefühl von Empowerment und Ermächtigung. Es hat mich beflügelt, dieses Gefühl zu wissen, dass ich jederzeit frei wählen kann, wer ich heute sein möchte. Es hat mich dabei unterstützt, mehr an mich zu glauben und mich vorallem daran zu erinnern, wer hier in diesem Leben das sagen hat: Nämlich ich. Ich bin es, die ihr Leben jetzt kreiert und in die Hände nimmt. Ich übernehme volle Verantwortung. Und begebe mich damit auch ganz aktiv aus der Opferrolle raus. Plötzlich ist nicht mehr “die böse Gesellschaft” und “die ganzen bösen Glaubenssätze” Schuld daran, dass ich den Arsch nicht hochkriege und ins Handeln komme. Für mich bedeutet dieser Prozess ein tiefes in Kontakt kommen mit meiner Schöpferkraft. Mir genau das Leben zu kreiieren, das ich mir erträume. Dieser Prozess war für mich wichtig. Super wichtig. Und ich bin froh ihm einen Namen geben zu dürfen und mich somit immer wieder mein neuer Name an genau das erinnern wird: Ja, ich darf träumen. Ja, ich darf mir all das erschaffen. Ja, es liegt ganz alleine in meiner Kraft. 

Ich glaube manche haben diesen Schritt mit Ende 20/Anfang 30 immer noch nicht getan. Äußerlich mögen sie ein selbstständiges und unabhängiges Leben führen, aber innerlich warten sie immer noch auf die Bestätigung und den Zuspruch der Eltern.

Sie haben den Schritt der Loslösung noch nicht ganz geschafft. Und können so auch ihre Eltern nicht als eigenständige Wesen betrachten. Was meint ihr, warum es an Weihnachten immer so viel Stress gibt? Weil die Personen, die wir am allerwenigsten einfach mal sie selber sein lassen können, die Personen sind, die uns am nähesten stehen.

Deine Beziehung zu deinen Eltern anzugucken ist die ultimative Methode abzuchecken, wie weit du gerade in deinem Leben- und Entwicklungsprozess bist. Solange du nicht deine Eltern als eigenständige Wesen sehen kannst, wirst du auch nicht in der Lage sein, dich selbst als unabhängig wahrzunehmen.
Wie weit bist du in diesem Prozess? Ist dieser Abnabelungsprozess schon abgeschlossen? Und was wäre der letzte Schritt, den du gehen müsstest?

Es gibt noch weitaus mehr Gründe, aber es würde den Rahmen sprengen auch nur den Versuch zu wagen die Komplexität meines Wesen in einem Artikel darzustellen.

Solltest du wirklich noch Fragen haben, kannst du mir jederzeit schreiben.

Ansonsten ist es mein innigster Wunsch, dass du nachwievor spüren kannst, wer hinter diesen Zeilen steckt. Dass du weißt, dass ich immer noch die Gleiche bin und du dich darauf verlassen kannst, dass alles, was du von mir zu lesen kriegst, irgendwo aus meinem tiefsten Inneren kommt und dich in irgendeiner Form bereichern wird.

In Liebe,

Bist du bereit für mehr Echtheit und Intimität?

Falls ja, dann komm in meine SISTERHOOD Gruppe und lese exklusive Texte von mir, die nicht für die breite Öffentlichkeit bestimmt sind.

Ja, ich bin bereit!
2017-06-09T14:09:53+00:00
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