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Das, was den Sex schön macht, das finden wir in uns. Die Frage ist nur: Wo?

Ich dachte immer, dass sich Sex ganz natürlich zu etwas Schönem entwickeln wird. Klar, die ersten Jahre werden ein bisschen holprig sein, aber mit der Zeit wird sich das Ganze schon irgendwie einspielen. So mein Gedanke. Die Realität sah dann aber doch ein bisschen anders aus:

Penetration war für mich nie etwas, das ich als schön empfunden habe.

Sex, und alles was drum herum dazu gehört, war toll. Wirklich. Nur eben der Part mit der Penetration nicht.
Sobald es damit losging, habe ich den Großteil meiner Erregung wieder verloren. War ich vorher noch Feuer und Flamme und bin in meiner Lust aufgegangen, fiel plötzlich die Kurve schlagartig ab. Ich konnte nie so ganz verstehen, was genau da passiert. Wie es sein kann, dass ich einen Menschen so sehr begehre und dann BADUMZZ – Nichts mehr. Nada.

Es gab Situationen, wo ich mehr Zeit damit verbracht habe, mir den Kopf zu zerbrechen, wie lang es noch dauert, bis er endlich kommt. Stellt euch vor: Da liegt man da, könnte ne’ richtig schöne körperliche Zeit haben und alles, was man tut, ist: Man denkt und denkt und denkt.

“Wie lange dauerts noch?””Warum tu ich mir das nochmal an?” “Bei meiner Mutter war’s bestimmt nicht anders.” “Scheiße, wo ist mein Mund nochmal?”

Einfach mal meine Klappe aufzumachen und was dafür zu tun, dass ich den Akt gemeinsam gestalte und erlebe, präsent sein kann und am Geschehen teilnehme, das schien damals noch eine Unmöglichkeit. Ich wusste einfach nicht wie.
Spätestens danach gab es immer etwas, das an mir genagt hat:

Sex – oder um es einfach mal ganz klar auf den Punkt zu bringen –
einen Penis in mir zu spüren war einfach nichts, was ich wirklich genießen konnte.

Ich will gar nicht wissen, wie lange ich der festen Überzeugung war, dass mit mir irgendwas nicht stimmen muss. Kein Wunder, wenn niemand so wirklich darüber redet, was sich wirklich hinter den Kulissen abspielt. Wir sind Meister in Pornos analysieren und über 50 Shades of Grey abzuhaten, aber wenn es um’s Eingemachte gehen soll – nämlich unser eigenes Sexleben – bleiben wir stumm. Niemand redet offen und ehrlich über seine Probleme. Dabei haben wir doch alle die gleichen! Ungleichmäßiges Lustempfinden, kein Begehren auf einer Seite, Orgasmusunfähigkeiten, zu früh kommen, gar nicht kommen usw. Das kennt doch nun wirklich jeder. Und trotzdem ist alles, was ich immer gehört habe, oberflächliches Rumgesülze, wie geil letzte Nacht mal wieder war. Es scheint mir, als ob sich niemand wirklich an die tiefen und wichtigen Themen unseres sexuellen Selbst ranwagt.

Themen wie: „Um ehrlich zu sein, macht es mir doch was aus, nicht zu kommen.“
Themen wie: „Ich habe Vergewaltigungsphantasien, während ich mit dir schlafe. Wie gehe ich damit um?“
Themen wie: „Ich verspüre gerade überhaupt keine Lust mehr auf Sex. Aber an meinem Partner liegt es nicht, woran dann? “
Themen, die nicht zu finden sind, wenn man eben nur an der Oberfläche rumkratzt.
Themen, die einen verdammt Angst machen können, wenn man sie das erste Mal genauer unter die Lupe nimmt.

Aber wenn wir ja in einer Sache gut sind, dann doch das Unangenehme möglichst smooth zu umgehen. Ja nicht tiefer zu graben, aus Angst vor dem, was man finden könnte.
Ich habe also eine Zeit lang damit verbracht mich zu fragen, was genau nicht mit mir stimmt. Und mich gefragt, wann der Zeitpunkt kommen wird, an dem ich Penetration endlich wirklich genießen kann?

Penetration war nichts, dass mein Lustempfinden steigert, geschweige denn mich in orgasmische Zustände bringt.
Wenn ich ehrlich bin, hat es mich und meinen Eros (sexuelle Lebensenergie) sogar öfters gehemmt. Es fühlte sich so an, als würde mit dem Eindringen des Penis eine klare Blockade gesetzt, die mich daran gehindert hat, meine sexuellen Energien frei fließen zu lassen.
Keine frei fließenden sexuellen Energien bedeutet auch kein steigendes Lustempfinden. Kein steigendes Lustempfinden bedeutet kein orgasmischen Zustand. Kein orgasmischer Zustand bedeutet: Yippie. Noch eine Frau mehr, die daran zweifelt, ob sie jemals in der Lage ist Sex wirklich zu genießen.
Jeder, der jetzt den Spruch „Es soll nicht um den Orgasmus gehen“ auf den Lippen hat, kann mich mal. Orgasmen sind toll und ich will mehr davon. Dass es nicht NUR um den Orgasmus gehen und das ganze nicht in einen Wettstreit enden soll, wer am schnellsten ans Ziel gelangt, ist ja hoffentlich klar.
Aber es geht hier auch nicht explizit um einen Orgasmus, sondern um einen orgasmischen Zustand. Der Zustand, in dem wenigstens ein angenehmes Prickeln wahrzunehmen ist. Ein Kribbeln, das langsam durch deine Beine hochfährt. Ein Kribbeln das andeutet, dass Grenzen gerade dabei sind sich aufzulösen. Der Zustand, in dem man nicht mehr weiß, ob wir zwei sind oder zu einem Ganzen verschmelzen. Der Zustand, in dem du deinen Partner einfach nur aufessen willst, weil du so scharf auf ihn/sie bist.

Irgendwann musste ich den Tatsachen in die Augen gucken:

Klar, sich nackt aneinander reiben kann auch schön sein – aber wenn ich weder einen Orgasmus, noch in einen orgasmischen Zustand komme, es weder um die reine Reproduktionsfrage, NOCH es mir Lust und Freude schenkt – warum zur Hölle lasse ich mich dann überhaupt noch auf Penetration ein? Könnte ich dann nicht einfach darauf verzichten und das ganze drum herum weiter genießen?
Wow. Die Sinnkrise, die sich normalerweise nur auf Arbeit und Alltag beschränkt hat, hat sich somit also offiziell auch in alle anderen Bereiche meines Lebens ausgebreitet. Na supi ..

Irgendwann kommen wir glaub ich immer an einen Punkt in unserem Leben an, an dem wir uns fragen:
“Und, wars das jetzt? Soll das schon alles gewesen sein? Oder gibts da noch mehr?”
Hab ich wirklich schon alles ausgekostet, was es zu kosten gibt? Oder soll ich jetzt wirklich die nächsten 50 Jahre mich mit den gleichen mechanischen und technikversierten Sex zufrieden geben, den ich so kenne und der mir meistens absolut keinen Spaß macht?
Die Antwort für mich war relativ klar. Kommt absolut nicht in die Tüte. Das Problem war nur:

“Wenn ich nicht mehr so Sex haben will, wie ich es gewöhnt bin … wie hab ich denn dann Sex?”

Als ich meine Suche nach Anworten und einem tieferen Sinn in meiner Sexualität begann, wusste ich nicht so recht, wo ich überhaupt anfangen sollte.
Glücklicherweise meinte das Universum es gut zu mir und hat mich mit einem Buch beschenkt. Mein damaliger Partner ist aus seiner alten Wohnung umgezogen und hat mir mit den Worten: „Hier – kannste haben. Brauch ich nicht mehr.“ ein Buch mit dem Titel „G-Spot und female Ejakulation“ von Deborah Sundahl in die Hand gedrückt.
Wohlgemerkt hab’ ich ein bisschen doof aus der Wäsche geguckt.
„Dein Ernst? Ich schaffs ja noch nicht mal so mich einigermaßen zu entspannen beim Sex. Und dann soll ich gleich ein Buch über weibliche Ejakulation lesen?”
Als ich dann das erste Mal grob durchgeblättert habe, dachte ich mir nur so: „Pff, dass kann noch lange dauern, bis ich damit was anfangen kann.“
Weder wusste ich, wo mein G-Spot liegt, noch was mit ihm anzufangen ist.
Es war eins dieser Bücher, das für Wochen in meinem Regal rumlag, während ich nichtsahnend weiter verzweifelt nach Antworten gesucht habe, die -hätte ich das Buch einfach mal aufgeschlagen und angefangen zu lesen – innerhalb der ersten Seiten beantwortet gewesen wären.

Ich habe in diesem Buch fast alle Antworten gefunden, die ich finden wollte.

Klare Sache – die größte Erkenntnis war: Mit mir ist überhaupt nichts los. Im Gegenteil. Es ist alles bestens. Naja. Alles bestens vielleicht auch nicht, aber zumindestens nicht so schlimm, wie angenommen. Ich gehöre nur, wie so viele andere, zu den Frauen, deren Innenraum der Vagina (damit meine ich konkret die Cervix und den G-Spot) noch nicht ganz “wach” ist.

Soll heißen:

Es ist völlig normal, dass Penetration sich für mich auf eine gewissen Art und Weise “kalt” anfühlt, einfach weil meine Nervenbahnen noch nicht so entwickelt sind, wie sie es sein könnten und auch noch nicht mit meinem Lustzentrum verknüpft sind, das oben im Hirn, im Neokortex, zu finden ist. Viele Frauen finden gerade heraus, dass ihre Vagina taub ist und ihnen damit einen Großteil sexueller Lust vorenthalten wird. Das ist aber nicht weiter schlimm (naja. eigentlich schon. an dieser stelle könnte ich einen großen rant starten über das patriachat und warum zur hölle die weibliche prostata erst offiziell in xxxx erschienen ist // ** die existenz des g-spots immer noch nach so vielen jahren angezweifelt wird**- aber das heb ich mir für einen anderen artikel auf), weil durch verschieden Praktiken und ein bisschen Training, kann man diesen Bereich aus seinem Taubheitszustand erlösen und zu einer höchst erogenen Zone umwandeln. Vor allem rate ich da die Arbeit mit dem Yoni-Ei, den eigenen Fingern oder auch mit den Smart-Balls, die ich mir vor einer Weile zugelegt habe. (link unten)

Je mehr ich angefangen habe zu lesen und auszuprobieren, desto stärker wurde die verbindung zu meinem eigenen körper. auf einmal habe ich dinge gefühlt, die ich vorher noch cniht gefühlt habe. es waren kleinste empfindungen, die ich noch nie registriert habe, die ich aber als sehr schön und angenehm empfunden habe.
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Ich hab innerhalb kürzester Zeit mehr über mein sexuelles Wesen gelernt, als jemals zuvor.
::“Je mehr du über deine eigene Sexualität weißt, desto intensiver und schöner kannst du sie erleben.”
Ich glaube man kann erst dann etwas einen Sinn geben oder ihn überhaupt finden, wenn man genügend Informationen darüber gesammelt hat.
Ich habe erkannt, dass je mehr ich über meine eigene Sexualität weiß, je mehr ich über den physischen Aufbau und biologische Funktionsweise meiner Vagina weiß, desto stärker kann ich die Verbindung zwischen Körper, Geist und Seele empfinden und um so größer wird mein Lustempfinden, sprich: Desto schöner und intensiver kann ich meine Sexualität erleben.

Mich frustriert es zu wissen, dass so viele Frauen nicht mal annähernd die Größe ihres sexuellen Potenzials erahnen. Und die fehlende Sexualbildung in Schulen frustriert mich um so mehr. (hier wäre ein weiterer Rant angebracht und vorallem die frage: Wer übernimmt Verantortung für sexuelle Bildung im leben unserer kinder? und mit sexuelle Bildung mein ich MEHR als nur diese eine Biostunde in der 5. Klasse. als ob ich da schon sex-ready gewesen wäre. ich bitte euch.)

Das erste Mal in meinem Leben stelle ich mir also ganz bewusst selber die Fragen: Was gefällt mir eigentlich? Wo werde ich am meisten stimuliert? Was turned mich an? Was turned mich ab?
Wirklich das erste Mal in meinem Leben geht es ganz alleine um mich und MEINE Lust. Ich brauche dafür keinen Partner, noch sonst irgendwas.
Es geht nur um mich und um die Frage, wie ich Sex und vor allem Penetration als etwas schönes empfinden kann.
Das geht natürlich einher mit einer Menge an praktischer Selbsterfahrung, sprich: Masturbation. Masturbation. Masturbation. (Und nur so nebenbei .. es hat mehrere Monate gebraucht, bis ich die erste größere Empfindung durch g-spot stimulation gespürt habe. also bloß nicht entmutigen lassen, wenn du die ersten wochen nachwievor sehr wenig spürst, bzw. gar nichts spürst und es sich so anfühlt als würdest du blind irgendwo in dir rumstochern. 😉 )
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Ich weiß, dass ich mich gerade auf einen Weg befinde, den viele Frauen schon gegangen sind und immer mehr gerade ganz bewusst gehen.
Ein Weg, an dem wir unserem Frau-Sein auf eine neue tiefere Art begegnen und diese weiblichen Qualitäten auch in unsere Sexualität integrieren.
Und es ist ein Weg, den ein jede von uns alleine gehen muss. Wir sind so verschieden. Die einen mögen es so. Die anderen so. Vielen Frauen kann es meinetwegen gefallen, während dem Sex noch zusätzlich klitoral stimuliert zu werden. Aber das muss nicht zwangsläufig auch auf dich zutreffen. Niemand wird unsere Körper so sehr kennen, wie wir selbst. Und niemand, außer uns, wird in der Lage sein, zu wissen was uns wirklich wahrhaftig gefällt.
Ziel bei der ganzen Reise sollte also sein unsere eigene persönliche erotische Landkarte zu erstellen. Bis ins kleinste detail herausfinden, was dich ausmacht. Wo sind deine Hotspots? Die Stellen, die dich nullkommanix erregt werden lassen? Wie magst du es genommen zu werden? Welche Berührungen? Welche Bewegungen? Hüfte kreisen? Tiefes eindringen, nciht so tiefes eindringen? Zusätzliche Stimulation oder ohne?
Ich weiß nicht wie, aber das sind alles Fragen, denen ich bis dato ganz geschickt aus dem Weg gegangen bin. Und ich glaube Schuld daran, ist zum einen der Teil in mir, der sich gedacht hat: Was bringt es mir all das über mich zu wissen, wenn ich es sowieso nicht umsetzen kann? Bzw. nicht schaffe es zu kommunizeren? Endlich mal die Zügel in die Hand zu nehmen und selbst zu bestimmen, wie der Sex verlaufen soll?
Was mich daran gehindert hat, mich näher mit meiner eigenen Sexualität näher auseinanderzusetzen, war tatsächlich meine eigene Angst vor meiner Machtlosigkeit.
Dass ich es nicht schaffe aus meinen alten Mustern auszusteigen und Neues zu probieren.

Ich hab es bis dato ja noch nicht mal geschafft, dem Mann zu verklickern, dass ich mehr als die üblichen 10-15 minuten brauche.

wozu all die mühe geben, wenn ich es dann doch nur für mich behalte? was bringt mir all das wissen über mich, wenn ich doch nur wieder still bin und mich nicht wirklich mit einbringe?

Kommunikation im Sex ist ein großes Thema und würde defintiv den Rahmen springen. Ich möchte nur kurz einfügen, dass es mit ein bisschen drüber lesen nicht getan ist. That shit is hard. Verdammt hart. Sich einem Partner – ganz egal, wie vertraut man miteinander schon sein sollte- sich so verletzlich und intim zu zeigen ist fucking scarryyyy. Außerdem -je nachdem wie tief man wirklich geht und nicht nur an der Oberfläche kratzt- können bei echter Kommunikation Dinge hochkommen, mit denen keiner von beiden gerechnet hat. Unbewusste Machtstrukturen, Dominanz, Vergewaltigungsphantasien, Sado-maso etc.
Da fragt man sich manchmal doch wirklich, wo das ganze zeug herkommt.

Und darf dabei nicht vergessen: Es gehört dazu, ist Teil unserer Geschichte und ist natürlich. Und nein – mit dir ist nichts falsch, falls dir oben geschriebenes bekannt vorkommen sollte.
Aber wie gesagt. Diesem Thema müsste ein eigenständiger Artikel gewidmet werden. Ach was sag ich denn – eine ganze Artikelreihe!
Ein guter Anfang wäre, statt beim üblichen kaffetratsch mit deinen freundinnen über die nachbarn zu lästern, mal öfters in einen ehrlichen und offenen austausch über sex zu gehen. Dann müsste sich vielleicht niemand mehr jermals fragen, ob was mit ihm/ihr nicht stimmt. Wir würden erkennen, dass jeder mit den gleichen dingen kämpft.
Und vorallem könnten wir voneinander lernen. Wir könnten fragen stellen: „hey, ich hab da so eine komische Phantasie. Hab gehört du auch. Und? Wie geht’s dir so damit?“
Wir könnten einen Weg, den wir bis dato im stillen, heimlichen, privaten gegangen sind, gemeinsam gehen und dabei so viel lernen.

Im Ernst. Ich kann mir nichts besseres vorstellen.

Frauen, die den Mut haben sich verletzlich zu zeigen und andere an ihrer Forschungsreise teilnehmen lassen – die brauchen wir gerade. Frauen, die intimen Sex an die Öffentlichkeit bringen.
Frauen, die sich nicht gegenseitig vor Neid die Haare ausreißen – sondern Frauen, die sich gegenseitig unterstützen und unter die arme greifen.
In meiner Sisterhood Gruppe ( die du auf meiner Website findest) findet sowas gerade
Wenn du keinen in der Nähe hast, dann zeig initiative. Du brauchst ein Raum, 5-8 Frauen und lso gehts. Setz euch zusammen im Kreis. Und redet. Über alles was euch auf dem herzen liegt. Am besten jede nimmt sich vor, mind. 1 Sache zu teilen, die sie noch nie zuvor mit irgendjemanden geteilt hat. Dann wirds bestimmt auch nciht langweilig 😉
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::Merken wir uns also: Um in unserer Sexualität weiterzukommen braucht es nicht zwangsläufig einen Partner, sondern die Lust am forschen und die neugierde sich selbst zu entdecken.
Der Weg der sexuellen Selbsterforschung muss nicht immer ein Weg sein, den wir alleine gehen. Zwar muss jede von uns ihre eigenen Fragen stellen und Antworten finden, aber andere von deinen Ergebnissen und vorallem Erfolgen zu erzählen ist nicht verboten, sondern erwünscht.
Jeder muss sich unabhängig von einander auf seine eigene Suche begeben, um Freude und Sinn in seine sexuellen Begegnungen mitzubringen. Weil auch wenn wir zwar immer lauthals vom Sex schwärmen, wie schön er doch sei, müssen wir uns doch immer wieder daran erinnern:
Sex ist nicht von Natur aus schön. Ja, er hat das Potenzial wunderwunderüberschön zu sein. Aber dieses Potenzial muss erkundet und erforscht werden.
Weil das, was den Sex erst schön macht, das sind wir selbst.
Wir und was wir mit in die Begegnung mitbringen,
wer wir sind als menschen,
wie weit wir fortgeschritten sind in unserer sexuellen reife, wie sicher oder unsicher wir uns fühlen,
unausgesprochenen Ängste – das alles bringen wir mit.
Und haben damit entscheidenden Einfluss, wie wir unser Sexleben gestalten.
Sex ist mehr als nur Sex. Es ist die reflexion von dem, wer wir als mensch sind. Jetzt. in genau diesem augenblick. wenn wir uns als zwei menschen begegnen.
Das, was den Sex schön macht, das ist in uns zu finden. Natürlich nur dann, wenn wir uns auch auf die Suche machen.

In Liebe

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. Nicht die Beziehung ist gerade dafür verantwortlich, dass es mir schlecht geht. Sondern mein Trauma und meine Wunden, die sowieso schon in mir waren. Nicht der Mensch, mit dem ich gerade bin, [...]

2019-06-03T09:14:10+00:00